Seine Leidenschaft für Computer und Internet hat Fabian Vogler zum Beruf gemacht. An seinem Beruf als Informatiker fasziniert den 20-Jährigen vor allem die Kombination der modernen Technik mit logischem Denken. Und damit hat es Fabian Vogler in seiner Branche an die Weltspitze gebracht. Er holte sich an der Berufs-Weltmeisterschaft in Calgary die Goldmedaille in Web Design.

Völlig überrascht sei er gewesen, als er seinen Namen hörte. «Ich glaubte es erst gar nicht und fragte meine Teammitglieder, ob ich mich nicht verhört hatte», beschreibt Fabian Vogler den Moment der Medaillenverkündigung in Calgary. Vor lauter Freude habe er gar nicht mehr viel denken können.

Gold für Website

Volle Konzentration war allerdings in den Tagen zuvor gefragt. Die WM-Teilnehmenden sassen zwar jeder an einem eigenen Arbeitsplatz, sie konnten aber jederzeit von den Besuchern bei der Arbeit beobachtet werden. Während insgesamt 22 Stunden arbeitete Fabian Vogler an einer Website mit Stellenbörse für eine kanadische Organisation. Dabei durfte er keinerlei Hilfe oder Unterstützung in Anspruch nehmen. Vorbereitet hatte sich der Badener vor allem in seinem Arbeitsalltag als Informatiker. Aber auch in der Freizeit löste Fabian Vogler Testaufgaben, besuchte Kurse und besprach seine Designentwürfe mit Grafikern und seinem Experten, der ihn in Calgary begleitet hat.

Weltmeistertitel als Karrierekick

Die Goldmedaille würde ihm bei der Stellensuche sicher helfen, ist Fabian Vogler überzeugt. Das steht aber derzeit nicht zur Diskussion. Er fühlt sich bei seiner Arbeitgeberin – der Liip AG – wohl. Die Goldmedaille an der Berufsweltmeisterschaft ist im Berufsleben von Fabian Vogler nur ein Etappensieg. Der Informatiker möchte sich an der Fachhochschule weiterbilden und diese mit dem Mastertitel abschliessen. Nach dem Stress durch die Berufsweltmeisterschaften hat Fabian Vogler nun wieder mehr Zeit für sein Hobby. Das Geräteturnen sei für ihn der perfekte Ausgleich zur Arbeit am Computer.

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